13.Juli 2020 / Lasörlinghütte

Mit dem Auto nach Virgen im Virgental. Im Parkhaus in der Ortsmitte abgestellt. Aufgrund eines Defekts der Anlage, kann man bis auf weiteres umsonst parken 👍. Mit dem Hüttentaxi auf die Wetterkreuzhütte (2.106 m) gebracht geworden. € 14 pP. Von dort wanderten wir über die Zupalseehütte (2.346 m)  zur Lasörlinghütte (2.350m) wo wir schon vor 2 Tagen eine Übernachtung gebucht hatten. Dauer: 4 Stunden. Sehr schöne Wanderung mit traumhafter Landschaft. 

Zupalseehütte
Lasörlinghütte
Lasörlinghütte

Unterkunft: Lasörlinghütte; Preis: € 33 pP mit Frühstück in einem 4 Bettzimmer, da kein 2er Zimmer verfügbar war. Waren aber trotzdem alleine. Nette Hütte, Chef unfreundlich!

Wetter: Sonnig und zum Wandern optimal. Schätzungsweise 14 Grad.

Abendstimmung um 21:11

12.Juli 2020 Matrei / Defereggental-Jagdhausalm

40km zum, im Defereggental liegenden, Alpengasthaus Oberhaus (Ende der Mautstrasse). Von dort geht’s auf einer Forststrasse zu Fuss weiter, zur 6 km entfernten Jagdhausalm.

Richtung Jagdhausalm
Richtung Oberhausalm
Jagdhausalm

Diese mystische Alm (2009 m) am Anfang des Arventals, besteht aus 15 Steinhäusern. Seit dem 13. Jahrhundert findet hier bis heute Viehwirtschaft statt, womit die Jagdhausalm als älteste bewirtschaftete Alm Österreich gilt. Die Häuser, die teils aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen, waren und sind Ställe , Lagerhäuser und Behausungen der Senner. Wegen des fehlenden Holzes – man befindet sich oberhalb der Baumgrenze – wurden sie aus Steinen gebaut.

Etwa 200 Meter nördlich und 40 Höhenmeter über der Jagdhausalm liegt hinter einem aufragenden Moränenwall ein annähernd kreisrunder See, das Pfauenauge.

Pfauenauge

Nur etwa 500 Meter nach der Oberhausalm, liegt der berühmte Oberhauser Zirbenwald., das größte geschlossene Vorkommen dieser Baumart in den Ostalpen.

Zirbenwald

Sehr viele E-Biker und selten manuelle Mountainbiker auf dem Weg zur Jagdhausalm.

Wetter: Sonnig bei 20 Grad.

11. Juli 2020 – Matrei / Umbalfälle

Um etwa 15:00 hörte es zu regnen auf und die Temperatur pendelte sich auf 12 Grad (gefühlte 11 Grad) ein. Am Vormittag waren es noch 14 Grad bei gefühlten 10 Grad. Also nutzten wir die Gunst des heissen Sommertages und fuhren zum 20 Minuten entfernten Talschluss des Virgentales nach Ströden. Von dort aus wanderten wir zu den bekannten Umbalfällen. 2:30 Stunden netto nahm diese Wanderung in Anspruch. Die Pause, mit einer der besten Kaspressknödelsuppen, in der Islitzeralm war der krönende Abschluss beim Rückweg.

Großbachfall
Umballfälle
Islitzeralm

Am Abend kam dann wieder die Sonne zum Vorschein und die Temperatur ging um 20:30 auf 10 Grad und gefühlte 9 Grad zurück.

Ausblick aus unserer Unterkunft

Wetter: Regen bei 14 Höchstgraden.

10. Juli 2020 – Matrei / Kals am Grossglockner

Muskelkater war vorbestimmt. Trotzdem eine 3 stündige verkürzte Wanderung am „Talrundweg Kals“ (original 7 Stunden).

Kals
Stockmühlen aus dem 17 Jhdt.
Sie besitzen ein horizontales Wasserrad, die über eine vertikale Welle, den „Stock“ antreiben.

Danach ging’s mit der Bergbahn (€ 26 pP) von Kals zur Adler Lounge auf 2421 Meter. An die 60 Dreitausender säumen von allen Richtungen das unvergleichliche Panorama. Natürlich auch der Großglockner.

Romanische, merkwürdig allein auf einer Wiese stehende St. Georgs Kirche am Kalser Bach mit ihrem auffällig hohen Turm.

Am Nachmittag erreichte uns schon das angesagte Schlechtwetter und wir flüchteten nach Hause.

Wetter: 25 Grad sonnig, bewölkt und dann regnerisch.

9. Juli 2020 – Matrei / Gschlößtal

Nach 3 Stunden um 11:30 – von Bad Mitterndorf (Kur) kommend – in Matrei eingetroffen. Nachdem wir in der Unterkunft eingecheckt hatten, begaben wir uns sogleich zu unserer ersten Wanderung, in das 10 km nördlich entfernte Gschlößtal. Vom Tauernhaus zieht sich nur etwa 5 km westwärts eines der schönsten Täler Tirols hin. Grösste Sehenswürdigkeit im Gschlößtal sind die Almen von Innergschlöß, besondes der dortige Talschluss gilt als der schönste der Ostalpen. Von Venedigerhaus geht ein Gletscherlehrpfad bis in die umittelbare Nähe des Schlattenkees. Als Weg 925 führt er zum Salzbodensee auf 2.187 Meter. Wir waren 5:30 Stunden reine Gehzeit unterwegs. Zurück vom Salzbodensee kehrten wir hungrig im Venedigerhaus ein. Um 19:30 machten wir uns Richtung Tauernhaus auf, wo wir das Auto kostenpflichtig parken mussten, auf. Zum Glück nahm uns eine einheimische Familie mit 3 Kindern im Auto mit, sodass wir uns einen 90 minütigen Rückweg ersparten. Es war eine wundervolle landschaftlich tolle Wanderung.

Ausgangspunkt der Wanderung
Innergschlößl
Innergschlößl
Salzbodensee 2.187 m
760Großvenediger mit Gletscher
Venedigerhaus

Unterkunft: Seblas , Matrei in Osttirol, Ferienwohnung mit allem was man braucht. Reserviert über die App VRBO (ehem. FEWO direkt), Preis: € 258,80 für 4 Nächte, Schöne Unterkunft mit tollem Ausblick auf Matrei.

Unterkunft (Erdgeschoß)

Wetter: Bewölkt und sonnig bei 26 Grad