Martina, Christian, Noah (14 Jahre), Lorenz (9 Jahre) und meinereins (auch noch jung) fuhren mit dem Rad Richtung Lindau. Angekommen sind nur Martina, Noah und Ich. Wegen Bockigkeit von Lorenz fuhren die beiden anderen frühzeitig zurück.
LindauLindau
Am Rückweg badeten wir noch im Bodensee und nahmen einen Cocktail in der Beach Bar.
Etwa 1 Stunde mit dem Auto nach Schönenbach. Schönenbach gehört zu den schönsten Vorsäßsiedlungen Vorarlbergs. Die Wanderung führt zu Almisguntenalpe, welche abgeschieden in einem Kar unterhalb des Diedamskopfes liegt. Bei der neu erbauten Alphütte Stoggertenn erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung. Entlang des Osterguntenbaches führt der Weg abwärts zurück zum Parkplatz.
Schönenberg
Um 11:30 wanderten wir 45 Minuten, bei angenehmen heissen 30 Grad, eine in der Sonne liegenden Forststraße, bergauf. Danach war sie aus. Wir waren falsch ! Wieder retour! Wir beschlossen die Wanderung, aufgrund der Hitze, abzusagen und gingen in das Jagdgasthaus Egender, auf die dort bekannten hervorragenden Kässpätzle. Danach kamen Wolken und wir beschlossen, die Wanderung doch noch zu machen. Knappe 4 Stunden waren wir, mit einer kurzen Pause auf der Stoggertenn Hütte, unterwegs. Als wir ins Auto stiegen, fing es zu schütten an.
Kässpätzle
Christian, Noah und Lorenz erreichten um etwa 19:00 das Ländle und bezogen unser ehemaliges Appartement. Im Restaurant Sternen ließen wir den Abend ausklingen.
Wetter: Sonnig und dann gewittrig bei 31 Grad.
Unterkunft: Wir sind in das Dachgeschoß übersiedelt, das Charly für uns hergerichtet hat. Voll lieb !
Um 06:15 ging’s schon mit dem Auto, über die Schweiz, zur Insel Mainau. Wir wählten das Auto, weil es mit dem Schiff 4 Stunden in eine Richtung dauern würde. Nach etwas 1:30 Stunden waren wir auf Mainau. Wir hatten unser Ticket für 08:00 gebucht (Achtung: Online buchen und Zeitfenster – € 22 pP). War eine gute Idee da wir fast ganz alleine waren. Nach 1:30 h verließen wir die Insel; es kam die breite Masse.
Weiter nach Konstanz. Es ist die größte Stadt am Bodensee und Kreisstadt der Landkreises Konstanz. Die vormalige Freie- und zugleich Reichstadt gehört zur Bundesrepublik Deutschland und liegt an der Grenze zur Schweiz.
Mit der Autofähre ging’s dann auf die andere Seite vom Bodensee nach Meersburg. Dort wollten wir schwimmen gehen. Da aber Kilometerlang kein Parkplatz zu finden war fuhren wir nach Lochau, nahe Bregenz. Dort fanden wir zum Glück einen Parkplatz und gingen endlich bei 31 Grad schwimmen.
Meersburg
Lochau
Anmerkung: Parkplätze sind hier sehr rar und wenn man einen findet, dann natürlich kostenpflichtig (Schnitt € 1,20 für die halbe Stunde).
5 km südöstlich von Dornbirn, bei der alten Industrieansiedlung Gütle befindet sich die Rappenlochschlucht und Alplochschlucht.
Die Rappenlochschlucht ist eine der größten Schluchten Mitteleuropas. Sie entstand durch den Durchbruch der Ebniter- bzw. Dornbirn Ache durch die Kalk-Mergelberge des Bregenzerwaldgebirges.
Ursprünglich seit Anfang des 20. Jahrhunderts durch Stege erschlossen, konnte die Schlucht aufgrund eines gewaltigen Felssturzes, der auch die Rappenloch-Brücke mit in die Tiefe riss (diese überquerte vorher als Bogenbrücke die Schlucht an ihrer markantesten Stelle), vom 10. Mai 2011 bis 24. August 2013 nicht mehr durchgängig begangen werden. Es wurden neue, spektakuläre Wege zum Durchgehen der Schlucht gebaut und zunächst eine Behelfsbrücke im Zuge der Gütlestraße errichtet. Auch diese Behelfsbrücke über die Schlucht wurde schließlich nach einem zweiten Felssturz im März 2020 abgetragen, sodass aktuell keine Straßenverbindung mehr über die Rappenlochschlucht führt.
Alplochschlucht
Alplochschlucht
Alplochschlucht
Danach besuchten wir noch das Royce Rolls Museum in Gütle. Sehr interessant.
Das Nachtmahl nahmen wir im Restaurant Seibl ein. Sehr gutes und toll, am Berg in Lochau gelegenes, Lokal. Super Ausblick. Wenn man hier isst, kann man sich die Fahrt mit der Gondel am Pfänder sparen.
Mit 2 Rädern, die wir bei der Unterkunft bekommen hatten, fuhren wir den See entlang nach Bregenz (unschön) und Lindau (sehrschön). Sehr schöne Radstrecke direkt neben dem Bodensee. Das Wahrzeichen von Bregenz – derPfänder – besichtigten wir mit der Gondel.
Hotel Krone in Hard
Bregenzer Ach in den Bodensee
Seebühne in Bregenz – Turandot (derzeit keine Aufführungen)
Mit einem Stop in Bludenz und Feldkirchen, ging es dann zu unserem eigentlichen Ziel am Bodensee. Die Unterkunft hat ein Freund von mir ab Montag gebucht. Da er die Ankunft aber um einen Tag verschoben hat, können wir diese bis Dienstag benutzen. Danach wissen wir noch nicht, wie es weitergeht, da hier am Bodensee alles ausgebucht ist. Der Vermieter Charly hat eine Elektrofirma und macht diese ab heute für 3 Wochen zu. Dieses Ereignis fand im Garten bei einer kleinen Grillfeier mit seinen Mitarbeitern und Freunden statt. Bei Aperol, Bier und Zirbenschnaps fanden wir bis Mitternacht gleich viele neue Freunde.
Über den Reschenpass ging’s zum 5 Stunden (367 km) entfernten, bei Bludenz liegenden, Brandnertal. In dieses hinein bis zur Schattenlagant Hütte. Von dort 15 Min. zu Fuß bis zur Lünerseebahn. Den „Bösen Tritt“ in 1:15 h rauf zum Lünersee. 1:45 rund um den See. Laut unserem Führer, der schönste See Österreichs. Naja, aber das Panorama ein Wahnsinn 😜. Wir übernachten auf der Douglas Alm, gleich bei der Gondel. Alles sehr touristisch ! Zum Glück ist die Gondel noch nicht in Betrieb. Trotzdem viele Leute unterwegs.
Böser Tritt
Wetter: Bewölkt bei 16 Grad.
Unterkunft: Douglas Alm, Touristenhütte gleich bei der Gondel; Preis: € 18 pP in einem Doppelzimmer mit Gemeinschaftsdusche und WC ohne Frühstück. Frühstück um € 13 überbezahlt.
Douglass Hütte
Douglass Hütte am Lünersee
Anmerkung: Für 5 km war noch Diesel im Tank, als wir im Ort Reschen die Grenze zu Österreich überquerten. Gleich nach 100 Metern kam Gottseidank eine Tankstelle mit billigen Diesel (€ 1,06; in Italien ~ € 1,33).
Mit dem Bus 15 Minuten in die Stadt Lazise gefahren, um dort den heutigen stattfindenden Markt unsicher zu machen. Sehr nettes Örtchen direkt am See. Der Markt typisch italienisch, so wie man es kennt.
Bevor wir uns auf die Reise nach Garda machten, borgten wir uns noch zwei Mountainbikes (normal und mit Strom) aus und machten eine kleine Runde, die im Internet mit 30,8 km und 959 hm beschrieben war („Garda Trentino Bike Marathon 2020 Ronda Piccola„, Schwierigkeit: mittel). Ich plante 2:30 h ein. Ich lud die Strecke auf mein Navi und wir fuhren von Riva del Garda rauf zum See Tenno. Schöne Strecke auf Asphalt, Schottenstraßen und im Wald. So ziemlich am höchsten Punkt angekommen, bog die Strecke nach links ab. Wir konnten es aber nicht finden. Es war kein Weg ersichtlich. Nach geraumer Suchzeit, beschlossen wir, die gleiche Strecke wieder zurückzufahren. Am Weg runter fanden wir die beschilderte Strecke wieder und waren froh, wieder richtig zu sein. Aber nicht lange. Die Strecke führte im freien Fall eine Schotterstraße runter, die ich wahrscheinlich nicht einmal alleine gefahren wäre. Martina mit meinem Rad und ich mit dem ca. 100kg schweren E-Bike machten wir uns talwärts auf. Stellenweise waren wir froh dass wir die Räder zum anhalten hatten. Kurzum: Nach 5 Stunden, 44,62 km und 1.225 hm waren wir retour. Die Abfahrt zurück nach Torbole war wahrlich nicht schön.
Aussicht von der Radtour
Tenno See
Nach einer dringenden Sofortlabung, fuhren wir dann weiter nach Garda.
Pool im 4. Stock unserer Unterkunft
Wetter: Sonnig 30 Grad.
Unterkunft: RTA Doria, geräumiges Appartement, nicht sehr gut ausgestattet, Preis: € 294 für 3 Tage, leider direkt neben einer stark befahrenen Straße, Pool hervorragend im 4. Stock.